Keine Notbremse, ein Not-Aus muss es sein

19.03.21 Nun ist es soweit, die Kanzlerin hat eine Notbremse angekündigt. eine Notbremse reicht aber nicht.

Stellen Sie sich vor, bei einem Güterzug wird die Notbremse gezogen. Bis er zum Stehen kommt, braucht er einige Kilometer. Da wird die dritte Welle den Güterzug überspülen, bevor er zum Stehen kommt.

Stellen Sie sich vor, ein LKW fährt den Berg hinunter und hat schlechte Bremsen. Der LKW, der sinnbildlich durch die Corona-Mutanten stark überladen wurde, wird trotz des Bremsens immer schneller werden. Und genau so sieht es bei der Notbremse für Corona aus. Es sind die Party-Gänger, die Beschwörungstheoretiker, Maskenverweigerer und die Leute, die sich nicht an die Abstandsregeln halten, die für die schlechte Bremse sorgen. Nein, wir brauchen den Not-Aus-Knopf, der die ganze Maschinerie schlagartig zum Stehen bringt.

Auch die Virologen halten einen kurzen aber sehr harten Lockdown für sinnvoller, als einen länger andauernden Lockdown. Die Mutanten sind neu. Keiner weiß, was ein normaler oder ein harter Lockdown bringt.

Der Not-Stopp ist das einzige Mitel und er muss sehr kräftig und kurz sein.

Das sollte die Allgemeinheit auch verstehen können. 5 bis 7 Tage, in denen sich die Leute aus fremden Haushalten nirgendwo begegnen können, sollten für einen Not-Stopp reichen.

Keine Fahrt mit dem Auto, priv. oder geschäftlich. Kein Treffen mit Personen aus anderen Haushalten. Es sollten keine Geschäfte geöffnet haben. Die Personen können sich vorher rechtzeitig für eine Woche mit Lebensmitteln versorgen. Lieferdienste könnten hier während der Quarantäne aushelfen. Der Bevölkerung sollte erlaubt sein, das Haus nur in Begleitung der Personen des eigenen Hausstandes zu verlassen.  

Nach 5 bis 7 Tagen einer solchen Quarantäne weiß dann jeder, ob er gesund ist oder weiter in Quarantäne bleiben muss. Die Gesunden nehmen ihr normales Leben wieder auf und die Ansteckungszahlen wären unter 35 oder unter 10 und die Gesundheitsämter werden dann wieder die Nachverfolgung aufnehmen und die Zahlen gering halten.  Jetzt brauchen wir Experten und Entscheidungsträger, die den Not-Stopp umsetzen.

Wenn Ihnen mein Vorschlag gefällt, dann helfen Sie mit, ihn öffentlich zu machen. Mir ist es bisher leider nicht gelungen.

19.02.21 In Flensburg werden schon Ausgangssperren verhängt. Woanders wartet man noch ab und hofft. Das ist menschlich. Denn meist wird z. B. ein Arztbesuch solange verschoben, bis man es vor Schmerzen nicht mehr aushält, aber das ist dumm. Wann endlich macht man sich Gedanken und trifft die richtigen Entscheidungen, um endlich den Virus schnellstens zu besiegen? Wie kann man die Politiker und Experten überzeugen? Ich habe es versucht, es gab aber keine Resonanz, nicht mal abweisende Antworten, geschweige denn Hinweise, ob meine Ideen falsch sind oder nicht funktionieren können.

17.02.21 Die 3.Welle Corona rollt auf uns zu. Die Zahlen der britischen Mutante verdoppeln sich jede Woche. Waren es vor 2 Wochen noch 6 %, so sind es jetzt bereits 22 %. In 3 Wochen liegen wir bei 100 %. Das kann jeder nachrechnen. Mir ist nicht bange, aber ich bin in großer Sorge. Während die Experten und viele Realisten sich Sorgen machen, schreien die meisten und auch viele Politiker und Journalisten (!) nach Lockerungen. Man überlegt schon, wie und ob man Ostern Urlaub machen kann. Geht es noch? Ostern wird ein harter Lockdown kommen. Statt zu überlegen, wie man die hohen Fallzahlen in den Griff bekommt, wird nur über Lockerungen gestritten.  Besser jetzt ein harter Lockdown und dann zu Ostern in den Urlaub, als umgekehrt. Besser jetzt 5 Tage oder eine Woche mit Ausgangssperre, als weitere Einschränkungen mit einem ganz harten Lockdown zu Ostern!!! Besser jetzt, als weiterhin Kranke und Tote beweinen.

Alle möchten wieder ihr normales Leben zurück haben. Aber mit Lockerungen wird das nichts. Die Infektionen gehen zwar zurück, aber nicht schnell genug. Sie müssten exponential abfallen. Das tun sie aber nicht, weil gleichzeitig die Infektionen mit den Mutationen exponential ansteigen, da ein Mensch mit einer Virusmutation mehr als einen Menschen ansteckt. Wenn wir jetzt lockern, haben wir die 3. Welle noch schneller, als gedacht. Warum können oder wollen die Politiker das nicht erkennen. Einige Virologen, z.B. Prof. Dr. Brinkmann, haben es den Politikern doch erklärt. 

Auch die Wirtschaft fordert Lockerungen. Dabei sollte die Wirtschaft es doch am besten wissen. Es darf keine Lockerungen geben. Die Beschränkungen müssten noch erhöht werden, damit es schnell gegen Null geht. Eine Inzidenz von 35 ist noch zu hoch. Es ist anzustreben, dass wir innerhalb weniger Tage fast auf Null kommen, um dann wieder mit dem normalen Leben beginnen zu können, ohne dass es vorher Lockerungen gegeben hat.  Es muss also in voller Fahrt ohne Lockerungen weiter gehen, bis wir fast bei Null sind. Gleichzeitig müssen die wenigen Corona-Fälle dann gut nachverfolgt werden, damit es bei wenigen Fällen bleibt. Möge uns allen eine nie aufhörende Zeit mit der Pandemie und der ewigen Lockerungen erspart bleiben.  

Wenn ich an die Tränen vieler Eltern, das Leid der Angehörigen von Pflegebedürftigen, an die Insolvenzen von Geschäftsleuten, und die Corona-Milliarden-Hilfen denke, so erscheint mir ein Verzicht auf Kontakte für ein paar Tage und das Einhalten von Regeln doch für alle zumutbar und das geringere Übel zu sein. Ich habe 2 Vorschläge, mit denen man innerhalb kurzer Zeit mit einfachen Mitteln einen enormen Rückgang der Ansteckungen erreichen kann. Im Vorschlag 1. geht das in 10 Tagen im 2. Vorschlag sogar in 5 Tagen.

Nach Angaben der China Daily ergab eine Auswertung des Experten Zhong Nanshan, "Im Schnitt beträgt der Zeitraum zwischen Ansteckung und ersten Symptomen wohl drei Tage und damit weniger als die bisher angenommenen durchschnittlichen fünf Tage.

Siehe: https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/covid-19/ansteckungsgefahr-inkubationszeit/

1. Vorschlag:

Damit es keine Kontakte und keine Ansteckungen gibt, ist eine ganztägige Ausgangssperre erforderlich. D. h. es dürfen sich keine Personen aus anderen Haushalten Tag und Nacht privat und im öffentlichen Raum begegnen. Nur so kommt man schnell auf Null. Praktisch eine Quarantäne für die gesamte Bevölkerung, mit Ausnahme der systemrelevanten Kräfte.

Damit das normale Leben weitergehen kann, muss ein Teil der Bevölkerung, aber weiter ihren normalen Tätigkeiten, einschl. Schule, Kita usw. nachgehen können. Der andere Teil geht dann in Quarantäne.

Nach 5 Tagen, wenn die meisten der in Quarantäne gewesenen Personen wissen, ob sie ohne Symptome geblieben sind, kann diese Personen-Gruppe wieder ihren normalen Tätigkeiten nachgehen und die andere Gruppe, geht dann für 5 Tage in Quarantäne, ohne dass sich die beiden Gruppen sich in diesen Tagen begegnen.

Nach 2 x 5 Tagen, also nach 10 Tagen können dann alle Personen, die ohne Symptome geblieben sind, wieder in ihren gewohnten Alltag zurückkehren, ohne die bisherigen Einschränkungen. Die Infektionszahlen wären dann schon so weit gesunken, dass die Gesundheitsämter wieder mit der Nachverfolgung beginnen können. Das normale Leben,  Restaurantbesuche und Reisen innerhalb Deutschlands, usw. könnte wieder beginnen.

Auch wenn während dieser 10 Tage etwa die Hälfte zu Hause ist, müsste in den Betrieben, Kitas und Schulen ein normaler Betrieb auf Sparflamme möglich sein,.

Das Ganze muss organisiert werden und gut kommuniziert werden, damit es von allen verstanden wird und ohne Probleme umgesetzt werden kann. Wenn die Bevölkerung ein Ziel vor Augen hat, wird sie das Konzept auch mittragen. Die Gesundheitsexperten sollten dafür auch einfache Lösungen finden können.

Das Ganze könnte an einem Freitag starten. Nach 5 Tagen, am Dienstag wechseln dann die Gruppen von Mittwoch bis Sonntag. Das bedeutet, dass in den 5 Tagen jeweils ein Wochenende dazwischen liegt, so dass es nur 3 Tage sind, auf die die Betriebe pro Gruppe verzichten müssen. Das klappt zwischen Weihnachten und Silvester und zu Ostern ja auch.

Ich denke, es gibt genügend fähige Experten, die hierfür ein Konzept erarbeiten können.

Man muss es nur wollen.

2. Vorschlag:

Mit diesem Vorschlag kann sogar innerhalb von 5 Tagen eine Ansteckung fast gegen Null erreicht werden.

Wie im 1. Vorschlag beschrieben, müssten nach 5 Tagen Quarantäne die meisten Personen wissen, ob sie gesund sind oder in Quarantäne bleiben müssen.

Die Gesunden könnten also nach  5 Tagen wieder ihr normales Leben aufnehmen und die Ansteckungszahlen wären so weit gesunken, dass die Gesundheitsämter wieder mit der Nachverfolgung beginnen können. Restaurantbesuche und Reisen und alles andere wäre  wieder erlaubt.

Das Osterfest bringt 4 Tage an denen nicht gearbeitet wird. Hängt man noch einen Tag dran, dann sind es bereits 5 Tage.

Nun könnte man Ostern auch mal vorziehen. Das Osterfest ist nicht an feste Tage gebunden, so wie Weihnachten. Es ist jedes Jahr an einem anderen Datum. Dieses Jahr könnte man die freien Ostertage (Karfreitag und Ostermontag) in den Februar verschieben und feiert dann das richtige Osterfest mit Eiersuchen usw. Anfang April. Karfreitag und Ostermontag sind dann aber keine Feiertage.

Man könnte also bereits im Februar mit 5 Tagen Quarantäne für alle (bis auf systemrelevante Beschäftigten) dafür sorgen, dass wieder ein (fast) normales Leben beginnen kann.  

Auch die Wirtschaft müsste diesen Vorschlag begrüßen, zumal dann bereits im Februar der harte Lockdown vorbei wäre und es keinen Druck für Homeoffice, Homeschooling usw. mehr geben würde.

Ich denke, eine Arbeitsgruppe aus Gesundheitsexperten sollte eine Lösung finden, wie man diese Ideen oder meinetwegen auch nur Teile davon, umsetzen kann. Alle wissen, dass die Ansteckungszahlen schnellstmöglich bis fast auf Null herunter müssen. Ein paar Tage knallharter  Verzicht ist doch effektiver, als Herantasten mit Lockerungen und Einschränkungen. Wir brauchen kein weiteres Katz und Maus-Spiel mit dem Virus. Auch wenn vielen Experten diese Ideen unmöglich oder unsinnig erscheinen sollten, es sollte aber den Experten Wert sein, intensiv darüber nach zu denken und in einer Arbeitsgruppe zu diskutieren um ggf. bessere Ansätze zu finden. Das bisherige Feeback (siehe weiter unten), lässt erkennen, dass die Ideen machbar sind.

Danke, dass Sie diesen Text gelesen haben.

Über eine kurze Rückmeldung (Feedback) würde ich mich freuen.

oder hier klicken auf Feedback.

Dipl.-Ing. Christian Boysen

Tel.: 040 679 47 79

Stand: 20.03.21

Hier folgen  nun noch ein paar allgemeine Gedanken, die dazu beitragen könnten, die Ansteckungen zu mindern.   

Wie kann jeder Einzelne dazu beitragen, Ansteckungen zu vermeiden? Ganz einfach, Kontakte so viel wie möglich vermeiden und Abstand einhalten. Besonders in der kalten Jahreszeit könnte der Abstand von mehr als 1,5 m bis 2 m sinnvoll sein, da die warme ausgeatmete Luft mit den Aerosolen sicher länger in der Luft hält, als im Sommer. Hierzu würde ich gerne mal die Einschätzung der Virologen hören.

Raucher pusten ihren Rauch besonders weit und kräftig aus. Dort, wo man dem Rauch ausgesetzt ist, sollte man auf größeren Abstand achten, z. B. beim längeren Warten an der Bushaltestelle und in Raucherecken.

Gut wären auch autofreie Wochenenden. Ein autofreier Sonntag hat bereits 1973 gut funktioniert. An einem autofreien Wochenende gibt es 2 Tage lang bedeutend weniger Kontakte und damit zwangsläufig auch eine Senkung der Ansteckungszahlen. Man könnte z. B. autofreie Wochenenden solange anordnen, bis die Inzidenz auf 35 oder weniger gesunken ist. Dann hat die Bevölkerung ein Ziel, auf dass sie sich einstellen kann.

Von den Besuchern meiner Webseite habe ich bereits etwa 10 Antworten erhalten, die durchweg positiv waren und die Machbarkeit bestätigten, allerdings mit der Einschränkung, dass man die Vorschläge nicht umsetzen kann, da sich die meisten Personen nicht an Regeln halten. Ich meine aber, dass der Prozentsatz dieser Personen, die sich über Regeln hinwegsetzen, nur bei etwa 10 % bis 20 % anzusetzen ist, so dass die vorgeschlagenen Konzepte eine enorme Verringerung der Inzidenz weit unter 50 bringen würde. Ein Versuch wäre es auf jeden Fall Wert. Wenn die Bevölkerung das Ende des Tunnels sieht, wird sie sich zusammenreißen und Regeln besser einhalten.

"ich denke das ihre Idee ein sehr guter Gedanke ist.

Aber der läßt sich nach meiner Meinung in Deutschland nicht umsetzen.

Dazu bräuchten wir Chinesische Verhältnisse. Es scheitert nach meiner Meinung an der Disziplin die es so nicht in Deutschland gibt"

"ich habe mir Ihre Ideen zur Eindämmung der Pandemie durchgelesen und würde  solche Maßnahmen befürworten.  Allerdings wäre ein Erfolg meiner Meinung nach nur möglich, wenn wirklich alle Menschen diese Regeln befolgen würden.  Ich habe selbst in meinem Umfeld die unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten zu dieser Pandemie erfahren. Mir ist dabei wieder bewusst geworden das der Mensch eines dümmsten Lebewesen auf diesen Planeten ist. Obwohl der Ernst der Lage offensichtlich ist,gibt es immer wieder Leute die sich von allen möglichen Strömungen leiten lassen. Am Ende wird die Natur das Problem regeln . Ich wünsche Ihnen und Ihre Familie das Sie gesund bleiben und ein großes Lob für Ihre Bemühungen."

"Ihre Vorschläge sind sehr interessant, setzen allerdings nicht ganz realistisch eine hohe Disziplin der Bevölkerung voraus. Und: wir werden nach 5 Tagen Kontaktsperre für 50 oder 100% der Bevölkerung die Ansteckungsgefahr aufgrund der epidemiologischen Eigenschaften des Virus trotzdem nicht auf 0 fahren. Dafür bräuchten wir 10-14 Tage, was wirtschaftlich desaströs wäre und realiter nicht umsetzbar ( wenn auch theoretisch immer noch besser als der aktuelle Lockdown über Wochen oder Monate ?).

Nochmal: sehr interessante Ideen! Aber, … Epidemiologie ist nicht Ihr Fach? Wir brauchen aber in der aktuellen Situation Ihre kreative Ansätze und bestimmt keine Verschwörungstheorien."

"Ehrlich gesagt halte ich Ihre Ausführungen für zu kompliziert zum Umsetzen. wenn schon heute die einfachsten Regeln nicht funktionieren, wer soll die Organisation, Überwachung und Ausführung der 5 Tage-Regel übernehmen.

Allein das Lesen Ihrer Vorschläge überfordert die meisten Menschen.

Es gibt in unserem Staatswesen leider größere … Gruppierungen, die sich an keine deutsche Gesetze halten, geschweige dann einschneidende Maßnahmen der Gesetzgebung akzeptieren und einhalten.

Woher kommen denn die ganzen Ansteckungen?: Von Reisenden und Großgruppierungen dieser Menschen, oder liege ich falsch?"